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5. Online-Abend „SozLaWi – Höfe und Menschen“ am 5.11. (19.30 Uhr) zum Thema Tiergestützte Intervention / Therapie

Am 5.11. findet der fünfte Online-Abend der Reihe „SozLaWi – Höfe und Menschen“ statt, bei dem es um das Thema Tiergestützte Intervention bzw. Therapie geht. Die Referentinnen sind Florence Gebhardt („Kuhlalu“, Gebhardt-Hof in Peißenberg) und Andrea Göhring (Hof Göhring und Förderverein „Bauernhoftiere bewegen Menschen“ in Rulfingen).

Die Veranstaltung beginnt wieder um 19.30 Uhr und endet um 21.00 Uhr.

Der Zugang erfolgt über diesen Zoom-Link (eine weitere Anmeldung ist nicht nötig):

https://ksh-m.zoom-x.de/j/67616551014?pwd=RlpHeFF1N2ViMDBnR3B5K2RySW9zQT09

Meeting-ID: 676 1655 1014,

Kenncode: 752036.

Abschlusstagung des Projekts „Natur – Land – Wirtschaft“ (NLW) am 8.11.2024 in Benediktbeuern

Am 8.11.2024 (ab 17.30 Uhr) findet die Abschlusstagung des Projekts „Natur – Land – Wirtschaft“ (NLW) auf dem Campus Benediktbeuern der Katholischen Stiftungshochschule München statt. Neben einer Vorstellung des Forschungsprojekts wird es einen Vortrag von Frau Prof. Dr. Susanne Elsen (Freie Universität Bozen) zum Thema „Der Beitrag der Sozialen Landwirtschaft zur ökosozialen Transformation“ geben sowie eine Gesprächsrunde u.a. mit Praktikerinnen und Praktikern der Sozialen Landwirtschaft. Zudem wird der Band „Potenziale der Sozialen Landwirtschaft. Vielfalt und Anerkennung für Menschen und Höfe“ präsentiert, der aus dem Projekt NLW hervorgegangen ist.

Alle Interessierte sind herzlich eingeladen. Bitte nutzen Sie folgenden Link zur Anmeldung: https://terminpla-ner6.dfn.de/b/b650be76bd1612fe1a577b3a9427ef05-872676

51. Rundbrief der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Soziale Landwirtschaft (DASoL)

„Anknüpfend an mehrere europäische Forschungs- und Weiterbildungsprojekte zu Social Farming und das „Witzenhäuser Positionspapier zum Mehrwert Sozialer Landwirtschaft“ (2008) hat sich 2009 die „Deutsche Arbeitsgemeinschaft Soziale Landwirtschaft“ (DASoL) in Trägerschaft des gemeinnützigen Vereins PETRARCA (Europ. Akad. für Landschaftskultur Deutschland e.V.) gegründet. Soziale Landwirtschaft wird als soziale und ökologische Inklusion verstanden – sie hat die Gesundheit und Entwicklung von Mensch und Natur zum Ziel. Sie strebt ein soziales Wirtschaften mit der Natur auf Augenhöhe an: Tiere, Pflanzen, Boden, der Wirtschaftszusammenhang des Hofes zielen auf die Gesundheit von Mensch und Natur. Die Vision ist, Mensch und
Natur im landwirtschaftlichen (i.w.S.) Setting Entwicklungsmöglichkeiten und dafür einen finanziell nachhaltigen Rahmen zu schaffen.
Seit der Gründung betreibt die DASoL das Internetportal www.soziale-landwirtschaft.de, gibt den von über 7.000 Mailadressen bezogenen Rundbrief heraus, engagiert sich in der Forschung (u.a. Projekte finanziert durch das Bundeslandwirtschaftsministerium, das Land Hessen (EIP) und die Europäische Union). Seit 2005 wurden mehr als 150 studentische Abschlussarbeiten betreut, überwiegend am Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel/Witzenhausen. Im Rahmen des Moduls Soziale Landwirtschaft wird im Wintersemester in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Maßstab Mensch der interdisziplinäre „Einstiegskurs“ angeboten, in dem Studierende über vier Monate Initiativen und Höfe bei dem Start in die Soziale Landwirtschaft unterstützen. Die DASoL versteht sich als Austauschforum für die Vielfalt Sozialer Landwirtschaft und deren weitere Entwicklung.“

Der 51. Rundbrief findet sich hier:

http://www.soziale-landwirtschaft.de/fileadmin/media/soziale-landwirtschaft.de/PDF/Rundbrief/RUNDBRIEF_DASoL51.pdf

4. Online-Abend „SozLaWi – Höfe und Menschen“ am 15.10. (19.30 Uhr) zu Pflegekindern auf dem Bauernhof

Am 15.10. findet der vierte Online-Abend der Reihe „SozLaWi – Höfe und Menschen“ statt, bei dem es um die Arbeit mit Pflegekindern auf dem Bauernhof geht. Die Referentinnen sind Gisela Elfinger (Erlebnisbauernhof in Reichling), Stella Frank-Neumeier (Verein mikado e.V., München) und Birgitta Miller (Pflegemutter).

Die Veranstaltung beginnt wieder um 19.30 Uhr und endet um 21.00 Uhr.

Der Zugang erfolgt über diesen Zoom-Link (eine weitere Anmeldung ist nicht nötig):

https://ksh-m.zoom-x.de/j/67616551014?pwd=RlpHeFF1N2ViMDBnR3B5K2RySW9zQT09

Meeting-ID: 676 1655 1014,

Kenncode: 752036.

Vortrag von Prof. Dr. Dennis Eversberg zum Thema „Alles eine Frage des Milieus? Oder: Bestimmt die soziale Lage das (Natur-Land-Wirtschaft-) Verhältnis?“ (18.11.2022)

Vortrag von Prof. Dr. Dennis Eversberg (damals Leiter der BMBF-Nachwuchsgruppe „Mentalitäten im Fluss“ [flumen] an der Friedrich Schiller-Universität Jena; jetzt Goethe-Universität Frankfurt a.M.) mit dem Titel „Alles eine Frage des Milieus? Oder: Bestimmt die soziale Lage das (Natur-Land-Wirtschaft-) Verhältnis?“ bei der Tagung „Natur – Land – Wirtschaft in der sozialökologischen Transformation?“ (Akademie für Politische Bildung in Tutzing, 18.11.2022):

Ankündigung zum Sammelband Hofmann/Spieker (Hg.), „Potenziale der Sozialen Landwirtschaft“ (Metropolis)

Hier finden Sie die Ankündigung des Verlags Metropolis zu dem von Michael Spieker und Christian Hofmann herausgegebenen Sammelband „Potenziale der Sozialen Landwirtschaft. Vielfalt und Anerkennung für Menschen und Höfe“:

https://www.metropolis-verlag.de/Potenziale-der-Sozialen-Landwirtschaft/1582/book.do;jsessionid=A5D5E401483005E9172B17453C946425

„Soziale Landwirtschaft eröffnet vielfältige Potenziale für Menschen, Höfe und Natur. Dabei ist das Thema in Deutschland noch relativ unbekannt, obwohl es eigentlich ein uraltes Phänomen bezeichnet. Denn Landwirtschaft sorgt seit jeher nicht allein für die Nahrungsmittelproduktion, sondern ist auch als soziale Lebensform zu verstehen. Sie stellt einen Raum dar, in dem Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen zusammenarbeiten und dabei von und mit der Natur leben. An diese multifunktionalen Lebens- und Praxisformen, die durch Industrialisierung und Technisierung zurückgedrängt wurden, knüpft Soziale Landwirtschaft an. Heute wird mit der Sozialen Landwirtschaft die soziale Dimension als besondere Dienstleistung behandelt. Menschen mit Förderbedarf können hier Arbeit finden und dabei Selbstwirksamkeit und Anerkennung erfahren. Soziale Landwirtschaft eröffnet somit Möglichkeiten der Inklusion. Das Arbeiten im direkten Umgang mit Tieren, Pflanzen und natürlichen Gegebenheiten bietet zugleich therapeutische Potenziale. Ebenso gehören zur Sozialen Landwirtschaft auch pädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche oder z.B. Möglichkeiten eines selbstbestimmten Lebens für ältere Menschen.

Häufig sind hier kleinere Höfe der biologischen Landwirtschaft aktiv, denn die sozialen und pädagogischen Projekte „leben“ vom direkten Austausch mit der Natur, sie lassen sich schwer in hochtechnisierten Großbetrieben durchführen. Projekte Sozialer Landwirtschaft können somit auch als konkrete Beispiele sozial-ökologischer Transformation gelten.

Für die Höfe selbst liegt darin die ökonomische Chance der Einkommensdiversifizierung. Auch der Sozialstaat kann in vielen Bereichen durch erhöhte Wirksamkeit und langfristige Kostenersparnis profitieren. Doch bedarf es hierfür einer stärkeren Zusammenarbeit und Vernetzung. Das System der Sozialen Arbeit ist noch nicht auf die neuen Möglichkeiten eingestellt. Viele Fragen sind noch offen, etwa was die Finanzierung und Einordnung in das Hilfesystem anbelangt.

Dieser interdisziplinäre Sammelband will Einblick in Grundlagen und Vielfalt der Sozialen Landwirtschaft geben und über ihre Potenziale aufklären. Er bringt dafür Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis zusammen.“

Vortrag von Prof. Dr. Hrvoje Juric zum Thema „Bioethik und Biopolitik der (post)pandemischen Welt: Landwirtschaft, Ernährung, Leben“ (18.11.2022)

Vortrag von Prof. Dr. Hrvoje Juric (Universität Zagreb) zum Thema „Bioethik und Biopolitik der (post)pandemischen Welt: Landwirtschaft, Ernährung, Leben“ bei der Tagung „Natur – Land – Wirtschaft in der sozialökologischen Transformation?“ (Akademie für Politische Bildung in Tutzing, 18.11.2024).

Vortrag von Prof. Franz-Theo Gottwald: „Klimaschutz, Biodiversitätserhalt und Tierwohl – was die Gesellschaft von einer transformierten Landwirtschaft erwartet“ (17.11.2022)

Vortrag von Prof. Franz-Theo Gottwald zum Thema „Klimaschutz, Biodiversitätserhalt und Tierwohl – was die Gesellschaft von einer transformierten Landwirtschaft erwartet“ bei der Tagung „Natur – Land – Wirtschaft in der sozialökologischen Transformation?“ (Akademie für Politische Bildung in Tutzing, 17.11.2022).